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Fenster 6: Auf dem (Advents-)Weg

Auch Josef ging von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, nämlich Betlehem. Denn er war ein Nachkomme König Davids. Dort wollte er sich, wie befohlen registrieren lassen, zusammen mit Maria seiner angetrauten Frau, die war schwanger.

Lukas 2, 4-5

Aufgrund eines kaiserlichen Erlasses mußten Maria und Josef eine mehrtägige beschwerliche Reise von etwa 110 km antreten, und das in Erwartung der Geburt ihres Kindes. 

In Betlehem dann ist Jesus in ärmlichsten Verhältnissen zur Welt gekommen (Ankunft = Advent).

Seine Geburt und sein Leben haben die ganze Welt verändert.

Denn bis heute teilen wir weltweit jeden Tag ein in “vor oder nach Christi Geburt”.

Nahezu jeder Ort bei uns hat mindestens eine christliche Kirche, in der die gute Nachricht von Gottes Kommen in aller Freiheit weitergegeben wird. Kaum vorstellbar, wie unsere Welt ohne Jesu Geburt aussähe.

Begonnen hat es damit, dass sich zwei Menschen auf den Weg gemacht haben. Gott konnte kommen, um uns Menschen für seine Liebe zu gewinnen. Ja noch mehr, Gott möchte in uns geboren werden und sozusagen von innen heraus unser Leben prägen.

Auch wir sind unterwegs. Manchmal relativ sicher, manchmal eher unsicher. Manchmal freudig und voller Tatendrang und manchmal eher sorgenvoll und verängstigt.

 

Im Advent und an Weihnachten ruft Gott uns zu: 

“Fürchte dich nicht. Ich bin bei dir. Ich gehe mit auf deinem Weg. Wo und wie auch immer du unterwegs bist. Ich möchte in dir geboren werden.
Erwarte mich auf deinem Advents-Weg”.